Jackie Robinson – Pionier der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung

1.  Einleitung – Vor Trump – Jackie Robinson vs. JFK

Sport und Politik, auf den ersten Blick scheinen diese beiden Sachen komplett verschieden. Doch der Lauf der Geschichte hat gezeigt, dass der Sport oftmals sogar als politisches Machtinstrument benutzt wurde. Sei es Kaiser Nero in der Antike um das Volk zu belustigen, Adolf Hitler mit der Veranstaltung der Olympischen Spiele 1936, die DDR, die im stetigen Wettstreit mit der Bundesrepublik  Deutschland ihre angebliche Überlegenheit mit dem Sport zeigen wollte oder bis hin zu Donald Trump. Trump wollte nach Hymnenprotesten, initiiert von dem American Football Quarterback Colin Kaepernick, dass die Besitzer der NFL-Teams ihre Spieler entlassen sollten. Bei den Protesten knieten afroamerikanische Spieler während der Nationalhymne um gegen die, bis heute bestehenden Missstände zwischen Schwarz und Weiß aufmerksam zu machen. Der Fall Kaepernick zeigt, dass es zwar viel Zuspruch für ihn gibt, doch trotzdem traut sich kein Teambesitzer, ihn unter Vertrag zu nehmen. Doch Ereignisse dieser Art passieren aktuell nicht das erste Mal. Lange vor Trump und Kaepernick gab es einen ähnlichen Fall. Jackie Robinson, ein schwarzer Baseballspieler,  gegen John F. Kennedy. Robinson sprach sich damals auch gegen die Missstände in den Vereinigten Staaten aus und forderte öffentlich, dass Kennedy diese Missstände angehen soll und die Apartheid gänzlich aufgehoben wird, sodass Gleichberechtigung nicht nur auf dem Papier existiert, sondern dass afroamerikanische Bürger sie leben können. Doch anders als Trump, hörte sich Kennedy Robinsons Anliegen an und schien die Beschwerden zu verstehen. Es führte dazu, dass Kennedy 1963 in einer Rede die moralische Ungleichheit thematisierte und den Weg zu neuen Bürgerrechten ebnete.[1] Es zeigt den Stellenwert, den Robinson zu der Zeit in den Vereinigten Staaten von Amerika hatte. Er war nicht nur als Sportler respektiert, sondern Wegbereiter einer aufkommenden Bürgerrechtsbewegung. Nicht umsonst gilt er als eine der größten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er ermöglichte zahlreichen Schwarzen den Weg in die MLB und wurde trotzdem häufig als Marionette der MLB angesehen. Die Frage, die sich dabei ergibt ist, haben diese Kritiker Recht? War Robinson tatsächlich nur eine Schachfigur im Spiel der Großen und lediglich Mittel zum Zweck während eines unaufhaltsamen Strukturwandels? Und wurde sein Heldenstatus erst im Nachhinein geboren? Oder waren seine Gegenstimmen wirklich nur Rassisten, die es nicht wahrhaben wollten, dass ein Schwarzer weißen Spielern das Wasser reichen konnte? Diese Fragen gilt es zu beantworten um herauszufinden, ob Robinson tatsächlich als Botschafter der Rassengleichheit im amerikanischen Profisport angesehen werden kann.

2.  „Whites only“ – Die MLB als rassendiskriminierende Institution 

1885 kamen die Teambesitzer der professionell geführten Mannschaften über den sogenannten „gentlemen´s agreement“ überein keine schwarzen Spieler spielen zu lassen. Dieses ungeschriebene Gesetz wurde verabschiedet, um afroamerikanische Spieler von organisierten Baseballspielen auszuschließen. Über 60 Jahre sollte diese Übereinkunft bestehen. 1886 gab es zum ersten Mal den Versuch afroamerikanischer Bürger, eine eigens für Schwarze bestimmte Liga zu kreieren. Dieses Unterfangen scheiterte. Erst Andrew Foster gelang es 1920 eine Liga professionell aufzustellen. Die Negro National League (NNL) umfasste acht Mannschaften, die mit Ausnahme der Kansas City Monarchs (Besitzer: L. J. Wilkerson) allesamt von Afroamerikanern geführt wurden. Doch die zunehmende Dominanz eben jener Monarchs und von Fosters eigenem Team (Chicago Americans) ließ das Interesse bei den Schwarzen zunehmend sinken. Trotzdem konnte man als (Top-)Spieler mit einem Monatsgehalt von 125 Dollar (5-monatige Saison), seine Familie versorgen. Erst Spieler wie Josh Gibson, sowie Buck Leonard ließen das Interesse der Schwarzen wieder steigen, da sie nicht umsonst als Babe Ruth und Lou Gehrig der Negro Leagues galten. Durch Leroy „Satchel“ Paige erhöhte sich die Beliebtheit der NNL abermals, so gilt dieser heute noch als einer der besten Pitcher aller Zeiten, und galt zu dem damaligen Zeitpunkt als zweitpopulärster Spieler in den USA (nach Babe Ruth; MLB). Er schaffte es auch noch im Alter von 42 Jahren den „Color Ban“ zu durchbrechen, indem er 1948 bei den Cleveland Indians unterschrieb. Auch halfen die Negro Leagues zu dem damaligen Zeitpunkt eine Wahrnehmung für schwarze Baseballer zu kreieren. Dadurch stieg die Kritik an den Offiziellen der MLB und es wurde für ein Ende des „Racial Ban“ plädiert. Dies wurde jedoch von Commissioner (Vorsitzender der Liga) Kenesaw Landis stets abgelehnt, da dieser ein Verfechter der Theorie war, dass Schwarze nicht auf demselben Niveau wie Weiße spielen könnten. Er war mit dieser Ansicht nicht allein. Als Albert Chandler Landis´ Posten nach dessen Tod 1944 übernahm, engagierte sich dieser zunehmend für die Integration afroamerikanischer Spieler. Für dieses Ziel setzte er gar sein Amt aufs Spiel. Bei einer Abstimmung über die Integration der sogenannten „Negro Players“ stimmten 15 der 16 Teambesitzer dagegen. Landis hielt jedoch an seinem Vorhaben fest und verlor dadurch das Vertrauen und den Rückhalt bei einem Großteil der Teambesitzer.[2] Erst Branch Rickey sollte 1945 diese Debatte durchbrechen, indem er Jack Roosevelt Robinson unter Vertrag nahm. 

3.  Die Anfänge des Jack Roosevelt Robinson 

3.1.  Im Pharaonen-Staat: Cairo, Georgia 

Am 31. Januar 1918 gegen 18 Uhr, erblickte Jack Roosevelt Robinson, in der Nähe von Cairo das Licht der Welt. Seine Mutter Mallie gebar ihn auf einer Farm. Diese Geburt stellte sich als glücklich heraus, da sich zum einen seine Eltern Jerry Robinson und Mallie Robinson zu diesem Zeitpunkt in ihrer jeweils vierten Liaison befanden. Jede einzelne endete stets mit der Geburt eines neuen Kindes und der Trennung der Eltern. Zum anderen wütete zwischen 1918 und 1919 in den USA die sogenannte Spanische Grippe, die Millionen Amerikaner tötete. So kam Jack Roosevelt als Mallies insgesamt fünftes Kind zur Welt. Sein zweiter Vorname war dabei eine Hommage an Teddy Roosevelt, der in seiner Zeit als Präsident der Vereinigten Staaten viele Afroamerikaner inspirierte, indem er öffentlich den Rassismus verachtete. Speziell in den Südstaaten wurde so etwas nur ungern geduldet. Dort hatte die Sklaverei die Kultur der Region definiert und geformt. Vor dem Bürgerkrieg war sie als „Black Belt“ bekannt, da dort die dichteste Population afroamerikanischer Menschen herrschte. In Anlehnung an die biblischen Juden in Ägypten wurden die Südstaaten oftmals auch als „das Ägypten der Konföderation“ bezeichnet. Des Weiteren ereigneten sich in der Zeit vor Robinsons Geburt (1890-1918) die mit Abstand meisten Ermordungen, respektive Lynch-Morde, 325 an der Zahl. Sollten, allen Umständen zum Trotz, Schwarze das Wort erheben, so wurden sie ausgeraubt, ihre Besitztümer wurden verbrannt und sie wurden zu guter Letzt ermordet. Diese Repression führte zu weit verbreiteter Armut, Krankheiten und Kriminalität. Es entstanden zudem Zynismus und Hohn. Für viele Schwarze war die neu erlangte Freiheit ein Schritt rückwärts im Vergleich zur Sklaverei.  Auch das Leben des jungen Jack Robinson fing schwer an. Sein Vater verließ die Familie am 28. Juli 1919 um mit seiner Affäre das Glück in Texas zu suchen. Als er das Glück nicht fand und ihm das Geld ausgegangen war, kehrte er zurück. Doch Mallie wies ihn ab. Ihr Arbeitgeber Jim Sasser versuchte, sie zu drängen, ihren Mann zurückzunehmen. Als sie dies jedoch entschieden ablehnte, entließ er sie und blockierte jegliche Arbeitsbemühung Mallies bei anderen Haushalten. Ihr Stiefbruder Burton Thomas empfahl ihr bei einem Besuch in Cairo, sie solle nach Kalifornien gehen, dort wäre sie „dem Himmel ein Stück näher“. Am 21. Mai 1920 fasste sie dann den Entschluss, ebenjenen Weg zu gehen, und verließ wie 50.000 andere Afroamerikaner in diesem Jahr Georgia.[3]

3.2.  Kindheit und Junior College in Pasadena 

Robinson schrieb 1972 über seine Jugendzeit in Pasadena: „I might have become a full-fledged delinquent.“[4]Als seine Familie in Pasadena ankam, lebten sie zuerst in einem heruntergekommem 3-Zimmer-Apartment. Seine Mutter tat sich zunächst schwer, Arbeit zu finden, kam jedoch dann bei einer weißen Familie unter. Die Dodges, vertrauten ihr schnell und respektierten sie. Später zog die Familie in ein geräumiges Haus, welches sie sich zu Beginn noch mit Mallies Geschwistern teilten. Die Pepper Street war eine weiße Gegend, doch es formte sich hier das Zentrum der kleinen schwarzen Gemeinschaft. Pasadena galt zu der Zeit als wohlhabendste Stadt der Vereinigten Staaten, war sehr liberal und als Athen Südkaliforniens bekannt. Doch die weiße Bevölkerung sah in der Anwesenheit von Schwarzen einen Formfehler inmitten der Perfektion. Obwohl die Kriminalität der schwarzen Mitbürger sehr gering war, wurde der Lebensraum für Schwarze stark eingegrenzt. 1940 gab es weder einen Stadtangestellten, noch einen Arbeiter im Rathaus, der afroamerikanischer Herkunft war. Auch die Familie Robinson hatte zu Beginn Probleme. Robinsons Schwester Willa Mae sagte einst, dass sie eine Art Sklaverei durchlebten und die weiße Bevölkerung sich erst nach und nach an sie gewöhnte. Manche waren sogar so erbost über die Anwesenheit von Schwarzen in ihrer Straße, dass sie versuchten Mallie Robinson aus ihrem Haus herauszukaufen. Auf ihrem Rasen wurde ein Kreuz angezündet. Ältere Leute flüchteten in ihre Häuser, sobald nur eine schwarze Person in Sichtnähe war und die Polizei erhielt oft Beschwerden der Bewohner und hielt die Kinder daraufhin an, in ihrer Einfahrt zu bleiben. Die schlimmste Erfahrung machte Robinson im Alter von acht Jahren, als das Mädchen der ärmsten Familie anfing Jackie als „Nigger“ zu beleidigen. Da er von Natur aus temperamentvoll war, erwiderte er ihre Beleidigungen, bis ihr Vater erschien und Jack zum Kampf herausforderte. Als Steine flogen, trat dessen Frau dazwischen und machte ihrem Mann klar, dass er mit einem Kind kämpfte. Seine Großmutter, Edna Sims McGriff, die als Sklavin geboren worden war, erklärte ihrem Enkel den Begriff „Nigger“ und bestärkte ihn darin, dass egal was ignorante Weiße ihm sagten, er keiner sei. Für die weitere Integration der Familie, sorgte seine Mutter, die, sobald Lebensmittel überblieben, diese stets mit den Nachbarn teilte und so für Akzeptanz sorgte. Seine schulische Karriere begann 1924 an der Cleveland Elementary, ehe er 1926 aus ethnischen Gründen auf die Washington Elementary geschickt wurde. Danach besuchte er ab 1931 auch dort die Junior High School. Dabei halfen ihm stets seine sportlichen Fähigkeiten, um Rassenbarrieren zu überwinden. Bei seiner schulischen Laufbahn halfen ihm seine sportlichen Leistungen ebenfalls; so sagte einst sein Klassenkamerad Ray Bartlett, dass Jack immer durch die Schule hindurchgezogen wurde. Zeitgleich entwickelte sich Jack zu einem selbstzweifelnden Menschen, der damit haderte, dass er ohne Vater aufwuchs. Sein Bruder Mack übernahm nach und nach die Vorbildrolle, denn er war ein Vorzeigeathlet, der bei den Olympischen Spielen 1936 hinter Jesse Owens die Silbermedaille im Sprint über 200 Meter gewann. Zeitgleich standen beide stets im direkten Duell zueinander und spornten sich so zu Höchstleistungen an. Die väterliche Zuneigung bekam Jackie erst durch Carl Anderson, der ihn aus seiner Jugendbande holte und ihm verdeutlichte, dass es nicht mutig wäre, der Gruppe zu folgen und Streiche zu spielen, sondern dass wahrer Mut darin bestünde, anders zu sein. 1935 ging Jack auf die John Muir Technical High School und trat dort erstmals als Schulsportler in Erscheinung. Im Baseball Team spielte er Shortstop (Positionen werden im Baseball stets im Bezug auf die Defensivposition gewählt. Der Shortstop befindet sich somit in unmittelbarer Nähe zu den Bases, um zu kurz geratene Schläge fangen zu können, beziehungsweise diese an die Basemen zu werfen). Parallel dazu spielte er Football als Quarterback. War dort die Saison zu Ende, wechselte er zum Basketball und der Leichtathletik. In allen Sportarten verblüffte er stets die Massen mit seiner unglaublichen Athletik. Zudem halfen ihm seine Eigenschaften, ein schlechter Verlierer zu sein, und sein unbändiger Wille zu gewinnen, auch in Sportarten wie Tennis äußerst erfolgreich zu sein, obwohl er diesen Sport nur sporadisch praktizierte. Als sich im Herbst 1936 zudem sein Körper entwickelte, fing er auch im Football an, seine Gegner zu dominieren. Diese Leistungen veranlassten die Pasadena Post, ihre Titelseite der Sportrubrik mit einem Bild von Jack zu schmücken. Viel wichtiger für seinen späteren Werdegang war jedoch der Teamgeist, den er in dieser Zeit entwickelte. Der Höhepunkt seiner Schulkarriere war ein Beitrag in der Pasadena Star-News, die normalerweise davon absah über schwarze Sportler zu berichten, in dem er mit Lob überhäuft wurde: „Für zwei Jahre war Jack Robinson der herausragende Athlet an der Muir, der in fünf Sportarten dominierte.“[5] Am 1. Februar 1937 wechselte Jack dann auf das Pasadena Junior College, wo er weiterhin an allen drei Teamsportarten festhielt. Im Baseball wurde er fortan zusätzlich als „lead-off batter“ (letzter Schlagmann) eingesetzt, aufgrund seiner Fähigkeit jederzeit einen Home-Run zu schlagen oder zumindest auf Base zu kommen. Hier entwickelte er zudem seine Fähigkeit Bases zu stehlen und versetzte die gegnerischen Pitcher damit oftmals in paranoide Zustände. Die Pasadena Post pries seine Leistung als „eine der erfolgreichsten Baseball Saisons in der Geschichte des Pasadena Junior College.“ an. Nur in der Leichtathletik wurde er stets zweiter, immer hinter seinem Bruder Mack.[6] [7]

4.  Rosa Parks vor Rosa Parks 

Der 1. Dezember 1955 stellt in der Geschichte der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung einen historischen Tag dar. Er gilt als Startschuss der Proteste um Martin Luther King und beginnt mit der Verhaftung Rosa Parks, da sie sich weigerte ihren Sitzplatz für einen weißen Fahrgast aufzugeben. Sie verstieß damit gegen ein 1876 erlassenes Gesetz, das die Sitzordnung in den Bussen regelte. Diese Gesetze gingen im Süden aus der elf Jahre zuvor abgeschafften Sklaverei hervor und dienten der weiteren Diskriminierung der afroamerikanischen Bürger.[8] Selbstverständlich litt darunter auch Jackie Robinson. 1942 ereignete sich in Fort Hoot, Florida eine ähnliche Szene wie 13 Jahre später in Montgomery, Alabama bei Parks. Auch hier herrschte zu dieser Zeit die Separierung von Weiß und Schwarz. „Whites only“ wo man nur hinkam, doch ein schwarzer Unteroffizier widersetzte sich dem schon damals. Er hieß Jackie Robinson. Trotz wüster Beschimpfungen gab auch er seinen Platz nicht auf und konnte erst unter Zuhilfenahme von Offizieren von seinem Platz im extra abgegrenzten weißen Bereich entfernt werden. Er wurde wegen Gehorsamsverweigerung vor ein Militärgericht gestellt und überraschenderweise in allen Anklagepunkten freigesprochen. Denn schon damals ging Robinson seinen Weg und erkämpfte sich an der Offiziersschule in Florida seinen Platz, und dies bevor die Separierung im Militär aufgehoben wurde (1947). Man wusste zudem um seinen Wert, da er in vier verschiedenen Sportarten an der UCLA, einer der prestigeträchtigsten Universitäten Amerikas, dominierte. Außerdem war er der Bruder eines Olympia-Medaillengewinners. Die einzige Sportart in der Schwarze geduldet waren war die Leichtathletik und genau hier musste sich Robinson hinter seinem Bruder anstellen. Ohne Aussicht auf eine sportliche Profi-Karriere meldete er sich freiwillig für den Krieg. Dort kam er in das Rassengetrennte 761. Panzerbataillon und hätte auch in Europa an der Front kämpfen müssen, wäre es nicht zu dem Zwischenfall im Bus gekommen. 1944 wurde er entlassen, Schwarze erhielten nach und nach Ehrungen für ihre Verdienste im Krieg und man hoffte auf eine Besserung der Gesetze, doch es änderte sich nichts, Schwarze saßen weiterhin hinten im Bus und man musste auf getrennte Toiletten gehen. Man lebte als Afroamerikaner weiterhin gedemütigt und unterdrückt. Der Aktivist Malcolm X fasste dies einst treffend zusammen: „Amerika predigt Integration und übt Segregation aus“. Wie Recht er damit hatte zeigte sich im weiteren Werdegang Robinsons.[9]

5.  Rassismus als Begleiter auf der Karriereleiter

5.1.  Der König der Negro Leagues 

Nachdem Robinson im November 1944 aus der Armee entlassen wurde, begab er sich auf die Suche nach einer Anstellung als Baseballer und wurde in der Negro National League bei den Kansas City Monarchs fündig. Robinson waren die Negro Leagues unbekannt, da es einerseits kein Team in Kalifornien gab und andererseits war Robinson von dem Gedanken einer gänzlich schwarzen beziehungsweise rassengetrennten Liga abgeneigt. Doch er wusste, dass ihm diese Ligen eine Chance gaben, die ihm von den weißen Ligen verwehrt blieb. Auch hatte er das Glück, dass sich die Ligen stabilisiert hatten und es mittlerweile ein erhöhtes Interesse an den Spielen gab, was zwangsläufig auch zu höheren Löhnen führte. Durch den Vertrag bei den Monarchs hatte Robinson auch sportlich gesehen eine exzellente Umgebung. J.L. Wilkinson, der einzige weiße Teambesitzer konnte seinem Team einen höheren Komfort als üblich bieten und das Team war gespickt mit Stars. Robinson führte das Team bei Runs und dem Schlagdurchschnitt an (.345)[10], doch schrieb er später, dass diese Werte nicht exakt seien, da die Datenerfassung in den Negro Leagues sehr schlecht war und viele Spiele gar nicht zu Ende gespielt wurden. Im April wurde er zudem von den Boston Red Sox zu einem Probetraining eingeladen, da seine Leistungen in den Negro Leagues nicht unbemerkt blieben und Bostoner Politiker Stimmen in der steigenden schwarzen Wählerschaft benötigten. Damaliger Trainer der Red Sox war H. Y. Muchnick, der später sagte, dass er nie jemand den Ball so hätte treffen sehen wie es Robinson tat und er es zutiefst bedauerte, dass dieser großartige Spieler die falsche Hautfarbe hätte. Robinson ging die Negro League zunehmend auf den Nerv, da er zum einem von deren Idee nicht überzeugt war und zum anderen kein weiteres Entwicklungspotential für sich als Spieler sah. Nach Ablauf der Saison wollte er nach Los Angeles zurückkehren um dort seine Verlobte Rachel Isum zu heiraten und an einer High School Trainer zu werden. Rachel wollte jedoch einen Trip nach New York unternehmen um noch einmal etwas zu erleben, bevor sie sich in Kalifornien niederlassen würden. Robinson begleitete sie und wurde dort schließlich von einem Scout der Dodgers angesprochen, dass dieser von Branch Rickey die Aufgabe erhalten habe, Robinson auf seine spielerischen Qualitäten zu testen. Robinson überzeugte und wurde in das Büro des Teambesitzers Rickey gebrachtm, der ihm dort entgegen aller Erwartungen keinen Vertrag bei einem neuen Negro League Team anbot, sondern einen Vertrag in Montreal bei dem Farmteam der Dodgers offerierte.[11]

5.2.  Branch Rickey und seine geniale Idee 

Wesley Branch Rickey (1881-1965) übernahm 1943 die Brooklyn Dodgers und führte diese seitdem auch als Manager. Da er aber nicht nur die Teamgeschicke leitete, sondern parallel auch der Besitzer des Teams war, ging es ihm in seinen Entscheidungen auch um den wirtschaftlichen Aspekt, sprich die Einnahmen, die er mit seinem Team generieren konnte. So kam er auf die Idee, dunkelhäutige Spieler zu verpflichten, da diese nicht nur ein geringes finanzielles Risiko bargen, sondern entgegen aller Annahmen der Weißen, auch ein sehr gutes sportliches Niveau mitbrachten. Des Weiteren war sich Rickey bewusst, dass ein afroamerikanischer Superstar ein unglaublicher Publikumsmagnet für die schwarze Bevölkerung darstellte. Er handelte also nicht primär aus Nächstenliebe, sondern aus rein wirtschaftlichem Kalkül. Jedoch sollte dieses Kalkül sein Leben, das Leben von Robinson, den Sport und schlussendlich auch ein ganzes Land für immer ändern.[12]

5.2.1.  Auf der Suche nach dem perfektem Baseballer 

Er begann daraufhin seine Scouts auf Spieler in den Negro Leagues anzusetzen und verschwieg jedoch den wahren Grund, warum er sie in diesen Ligen nach Spielern suchen ließ. Rickey setzte seinen Plan im Geheimen um. Die Scouts suchten angeblich nach neuen Spielern für ein neues Negro League Team (Brooklyn Brown Dodger). Rickey war sich zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass, sollte er seinen Plan öffentlich kundtun, dies ein riesiges mediales Echo mit sich bringen würde. Rickey war seinen damaligen Kollegen nicht nur im wirtschaftlichen und menschlichen Aspekt einen Schritt voraus, sondern setzte auch auf modernste Scouting-Möglichkeiten, indem er Portfolios über die besten Spieler der Negro Leagues erstellen ließ, und diese neben dem rein sportlichen Aspekt um eine Kategorie erweiterte, deren mentale Fähigkeiten und Charakterstärke. Denn auch hier war sich Rickey im Klaren, dass ihm der herausragendste Baseballer nicht von Nutzen sein würde, wenn dieser an dem Hass, der ihm entgegenschlagen würde, zerbräche. Schlussendlich entschied sich Rickey für Robinson, da dieser über außerordentliche physische Fähigkeiten verfügte und einen sensationellen Schlagdurchschnitt aufwies. Als man ihm von der Weigerung, seinen Platz im Bus aufzugeben (Vgl. 4), erzählte, gab es für Rickey nur noch eine Option, welchen Spieler er aus den Negro Leagues in die Big Leagues befördern wollte: Jack Roosevelt Robinson.[13] [14]

5.2.2.  Ein Spieler mit Courage, sich gerade nicht zu wehren 

Als Robinson am 15. August 1945 das Büro Rickeys in Brooklyn betrat, nahm er an, dieser würde ihm einen Vertrag bei seinem neuen Team, den Brooklyn Brown Dodgers anbieten, da Rickey den Medien mitteilte, dass er ein eben solches Team plane. Er hatte jedoch keinerlei Interesse an einem solchen Team. Jules Tygiel nannte es einst „Baseball´s Great Experiment“. Rickey bot Robinson stattdessen einen Vertrag bei seinem Farmteam, den Montreal Royals an. Der Plan dahinter war, dass sich Robinson bei dem Farmteam an das Level gewöhnen konnte um dann ein Jahr später sein Können in den Big Leagues unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig machte ihm Rickey aber auch klar, dass er sich fortan auf verbale Attacken, Pitches auf seinen Kopf und Runner, die mit ihren Spikes absichtlich auf ihn treten würden, gefasst machen müsse. Des Weiteren dürfe Robinson sich nicht darauf einlassen und müsse den Mut und die Courage aufbringen, sich gerade in solchen Situationen nicht zu Gegenreaktionen provozieren zu lassen. Wenn er nicht gelassen bleiben würde, könne er nicht erfolgreich sein. Er müsse mit Hits, Runs und Stolen Bases sein Spiel für sich sprechen lassen.[15][16]

5.3.  Die Revolution der 42 

In Montreal sollte Robinson an die MLB herangeführt werden. Robinson, der in seiner Jugend oft als temperamentvoll beschrieben wurde, hielt sich an den Rat seines Managers und zügelte sich. Denn er wusste, wenn er sich zu einem Ausraster hinreißen lassen würde, so würde die Tür, die ihm und allen Afroamerikanern geöffnet wurde, auf Jahrzehnte wieder verschließen. Robinson aber überragte als Second Baseman (wurde in der Defensive auf die zweite Base platziert) mit Reflexen und einem großen Fangradius, dabei ließ er es so einfach aussehen, dass ihn die Lokalpresse als „pantherartigen Fänger“ anpries. Es kam ihm hierbei zugute, dass Montreal in Kanada lag und die Auswärtsspiele meist nur im Norden der USA stattfanden. Da an diesen Orten der Rassismus nicht so tief verankert war wie im Süden, konnte sich Robinson langsam an die Umstände gewöhnen. Einem Reporter, der ihn fragte wie er denn reagiere, wenn ein Pitcher ihn abwerfen würde, erwiderte Robinson trocken: „Mich ducken“. 1947 holte Rickey Robinson dann nach Brooklyn. Hier sollte er eine wichtige Rolle in der Mannschaft übernehmen. Leo Durocher, der gerade das Amt als Spielertrainer antrat, war von dieser Idee zu Beginn nicht erfreut, da er keine teaminternen Unruhen haben wollte. Dies änderte sich jedoch nach dem ersten Training schlagartig. Robinson überzeugte ihn postwendend mit seinen spielerischen Fähigkeiten. Da Durocher keinerlei politisches Interesse zeigte, war es ihm egal, welche Hautfarbe seine Spieler hatten, solange sie zum Erfolg des Teams beitragen konnten. Denn ähnlich wie Robinson war er davon besessen, zu gewinnen. Diese Eigenschaft vereinte beide und ließ sie zu einer optimal funktionierenden Symbiose werden, die die Dodgers zu einem Spitzenteam formte.[17]

5.3.1.  Leo Durocher und Pee Wee Reese vs. Dixie Walkers Manifest 

Es verlief aber bei Weitem nicht alles so reibungslos. Im selben „Spring Training“ (Vorbereitung auf die neue Saison) 1947, in der er Durocher von sich überzeugen konnte, bildete sich eine Gegengruppierung im Team. Überwiegend verdiente Spieler aus dem Süden, forderten öffentlich einen Trade[18], nach dem Motto „entweder Robinson oder wir“, oder spielten mit den Gedanken an einen Boykott bis hin zu einem Streik. Diese Gruppe wurde von dem Star Center Fielder Dixie Walker angeführt, stieß aber im Team selbst auf Gegenwind. Zum einen stellten sich Durocher und Rickey vor ihren Schützling, zum anderen wurde Robinson von dem in Kentucky geborenen Pee Wee Reese verteidigt und unterstützt. Es ging gar so weit, dass Walker ein Manifest aufsetzte, in dem er schrieb, dass er sich weigere mit Robinson in einem Team zu spielen. Es hätte seit Jahrzehnten keinen Schwarzen in der Liga gegeben, und dieser Umstand solle sich nicht ändern. Als Walker eines Tages mit seinem Manifest bei Reese und Durocher auftauchte (beide unterzeichneten nicht), setzte letzterer dem Ganzen ein Ende und machte seiner Mannschaft klar, dass es ihn nicht interessiere, welche Hautfarbe sein Spieler habe, „oder ob er Streifen hat wie ein verdammtes Zebra“, solange er den Brooklyn Dodgers helfen könne, Spiele zu gewinnen. Als Walker zu widersprechen versuchte, unterband Durocher jegliche Kritik, indem er Walker klarmachte, dass er diese Thematik nie wieder hören wolle und wenn dem so wäre, solle sich dieser ein neues Team suchen. Der teaminterne Machtkampf war dank dem couragierten Auftreten Durochers entschieden und Jackie Robinson gab 1947 sein Debüt im Trikot der Brooklyn Dodgers.[19]

5.3.2.  Der 15.4.1947 und die emotionale Folter der Premierensaison 

Sein Debüt feierte Robinson am 15. April 1947. Als erster schwarzer Spieler lief er in einem MLB-Spiel auf und schrieb damit Baseballgeschichte. Auch sollten sich die Vereinigten Staaten von Amerika daraufhin für immer grundlegend ändern. Robinson bot späteren Bürgerrechtsführern wie Malcolm X oder Martin Luther King eine Plattform, die man bis dahin als Afroamerikaner für nicht möglich gehalten hatte. Denn Robinson spielte gut und lieferte starke Statistiken ab. Trotzdem entwickelte sich seine Debütsaison zu einer emotionalen Zerreißprobe. „Schimpanse“, „Nigger“, „Hurensohn“ und vieles mehr warf man ihm während den Spielen an den Kopf. Gegnerische Fans bespuckten ihn oder warfen Flaschen und Münzen. Buhrufe erhielt er aber auch von den Fans seines Teams. Doch was Robinson am schlimmsten traf, war, dass das Dixie Walker Lager ihn nicht beachtete, beziehungsweise sogar eine Rasierklinge in seinem Schuh platzierte, an welcher er sich verletzte und weshalb er für die kommenden Spiele ausfiel. Auch bei den Gegnern war Robinson nicht allzu beliebt, so dass diese ihn körperlich hart angingen und zweimal mit gestrecktem Bein an der Base in ihn hineinrauschten, sodass er sich verletzte. Bei Auswärtsspielen verweigerten Busfahrer seinen Transport und Hotels gewährten ihm, respektive dem Team, keinen Zutritt. Das führten abermals zu internen Auseinandersetzungen, da auch seine Teamkollegen unter den neuen Umständen auf ihre mentale Stärke geprüft wurden. Die womöglich schlimmste Erfahrung machte Robinson bereits eine Woche nach seinem Debüt 

am 22. April 1947. Die Dodgers spielten gegen die Philadelphia Phillies um deren in Alabama geborenen Trainer Ben Chapman. Chapman erklärte Robinsons Hautfarbe auf dem Feld zu einem Problem und hetzte mindestens drei Spieler seines Teams auf, seinem Beispiel zu folgen. Robinson beschrieb dieses Spiel folgendermaßen: „von allen schlechten Tagen in meinem Leben, brachte mich keiner näher an eine Aufgabe als dieser“. Im Weiteren schreibt er: „Als ich die Platte im ersten Inning betrat, traute ich meinen Ohren nicht. „Hey, Nigger, warum gehst du nicht wieder zu den Baumwollfeldern, auf die du gehörst?“; „Sie warten bereits in den Dschungeln auf dich!“; „Wir wollen dich hier nicht. Geh zurück in den Busch!“.[20] Robinson dachte daran aufzugeben. Kurzfristig hatte er sogar überlegt, ob er nicht einfach zur Bank der Phillies laufen solle, um Chapman oder einen seiner Spieler niederzustrecken. Doch er besann sich auf seine Übereinkunft mit Rickey und seinen Pakt mit sich selbst es für „seine Leute zu tun“. Indem er sich nicht provozieren ließ, strafte er Chapman Lügen. Durch einen Single-Hit[21], eine gestohlene Base und nach einem weiteren Hit von Gene Hermanski kam er an der 4. Base an und stellte somit die 1:0 Führung her (die Dodgers gewannen dieses Spiel 1:0). Bemerkenswert an diesem Spiel war, dass Robinson zudem Unterstützung aus seiner Mannschaft erhielt. So fragte Eddie Stanky Chapman, warum dieser niemanden beschimpfe, der ihm antworten könnte. Selbst Dixie Walker soll sich über das Verhalten echauffiert haben. Die Angelegenheit schaukelte sich auch in den Medien hoch und brachte Chapman (fand nach seiner Station bei den Phillies nie wieder eine Anstellung in der MLB) unter Zugzwang. Er ließ sich, von den Medien gedrängt, auf ein Gespräch mit Robinson ein und das Bild, das in diesem Zusammenhang entstand ist bis heute unvergessen. Es zeigt Chapman und Robinson wie sie gemeinsam einen Baseballschläger halten (den Baseballschläger schlug Robinson vor, damit Chapman ihn nicht berühren müsste). Für die Dodgers war diese Serie jedoch noch von größerem Wert. Branch Rickey schrieb später, dass all jene Beleidigungen von Seiten der Phillies 30 Männer der Dodgers vereinte, die sich mit Robinson solidarisierten. Chapman habe Robinson zu einem Mitglied der Brooklyn Dodger gemacht.[22][23][24][25]

5.3.3.  Ku-Klux-Klan als stetiger Begleiter 

Chapmans Aktion brachte Robinson zwar viele Solidaritäts- und Sympathiepunkte ein, der Rassismus in den USA ging jedoch weiter. Heute wird der Ku-Klux-Klan oftmals belächelt, doch Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Kapuzenmänner durchaus einflussreich und hatten einen großen Zuspruch in der Bevölkerung. So wurden Spiele der Dodgers stets genutzt um gegen Robinson zu demonstrieren. Auch vor seinem Privatleben machte der Rassismus keinen Halt. Sein Haus in Brooklyn wurde häufig belagert. Für die Rassisten wurde Robinson zur Hassfigur. Robinson und seine Familie erhielten Morddrohungen und es wurde ihm prophezeit, dass dies seine letzte Saison sei. Auch hier dachte Robinson daran aufzugeben, um sich und seine Familie aus der Schusslinie zu nehmen. Er schrieb später, dass er dies jedoch nicht tat, da er wusste, wenn er in die Augen seiner Fürsprecher oder Teammitglieder sah, dass es die Mühen wert war. Es zahlte sich auch aus. Von Spiel zu Spiel hatte er mehr Fans. Die Bürgerrechtsbewegung, die in der Entstehung war, erkor Robinson als Gallionsfigur aus und er gab Millionen von Schwarzen die Hoffnung auf die Erfüllung eines Traums. Die Erfüllung des (afro-)amerikanischen Traums.[26]

5.3.4.  Der afroamerikanische Traum

In Amerika träumen viele, auch heute noch, von der Erfüllung ihres persönlichen amerikanischen Traums. Dieser besagt, dass man durch harte Arbeit einen höheren Lebensstandard erreichen kann. Der Glaube, es „vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu schaffen, treibt viele Menschen an. Das war auch 1947 nicht anders. Jeder Afroamerikaner träumte von der Gleichstellung mit den Weißen, die gesetzlich bereits vorgeschrieben war. In der Realität, war nahezu jeder mit dem Rassismus und der Apartheid vertraut. Jackie Robinson bewies als Erster, dass ein Entkommen aus diesem Dilemma möglich ist. Er gab Millionen Schwarzen Hoffnung auf eine bessere Zukunft und wurde zur Ikone für viele Jungen, die nun hofften, es wie Robinson in die MLB zu schaffen. Auserdem galt er als Sprachrohr für die Bürgerrechtsbewegung, da er aufgrund seines sozialen Status durchaus die Mittel hatte, seine Aussagen weitreichend zu verbreiten. Er hob nicht ab, nur weil er es geschafft hatte. Vielmehr kämpfte er weiter für die Gleichberechtigung, sowohl auf, als auch abseits des Spielfeldes. „I´m not concerned with your liking or disliking me. All I ask is that you respect me as a human being“[27]. Aussagen wie diese machten ihn zum Botschafter, gar zu einem Führer der neu entstandenen Bürgerrechtsbewegung. Zudem zeigten seine Leistungen auf dem Feld, dass ein dunkelhäutiger Spieler mindestens genauso gut sein kann, wie es die weißen Spieler sind. Da dies für die meisten Amerikaner nicht selbstverständlich war, führten diese Leistungen zu einem Umdenken vieler Bürger, die anfingen, ihn zu unterstützen.

6.  Der MLB-Thron und die Hall of Fame 

6.1.  Sportlicher Höhepunkt 

Die sportliche Überzeugungsarbeit, die er leistete, schlug sich auch in seinen Statistiken nieder, so führte er die Liga bei den gestohlenen Bases (27) an und wies einen durchaus respektablen Schlagdurchschnitt von .297 auf. Die Dodgers schafften es zudem die World Series, (Finale Serie der MLB) 1947 zu erreiche, in der man aber dem Stadtrivalen und Superteam der New York Yankees in sieben Spielen mit 3:4 unterlag. Zudem erhielt Robinson die Auszeichnung als bester Liga-Neuling. Sportlich ließ er keine Zweifel an der Auszeichnung aufkommen, bemerkenswert ist es deshalb, da sich viele nicht vorstellen konnten, dass ein Afroamerikaner ausgezeichnet wird. Doch der Commisioner „Happy“ Chandler bewies Rückgrat und zeichnete Robinson trotz Drohungen aus und half weiter bei der Integrierung einer Schwarzen Kultur in der Major League. Als weiterer Erfolg ist Robinson zuzuschreiben ist, dass andere Teams nun ebenfalls vermehrt ihre Talentsucher in die Negro Leagues entsandten. Es wurden weitere schwarze Spieler wie Leroy Paige (Vgl. 2) und Roy Campanella verpflichtet, wobei Campanella ebenfalls von den Dodgers unter Vertrag genommen wurde, nachdem er bereits im Jahr zuvor schon als Kandidat galt, letztlich aber als mental nicht stark genug empfunden wurde. Robinson dagegen befand sich nun im besten Baseballalter, erreichte drei weitere Male die World Series (1949, 1952,1953), entwickelte sich zu einem der besten Spieler der Liga und wurde 1949 dafür mit dem MVP-Titel „Most Valuable Player“ als bester Spieler der National-League ausgezeichnet. 1955 erreichte er im Alter von 36 Jahren noch einmal die World Series. Obwohl auch bei ihm die Athletik nachließ, konnte er im wichtigen dritten Spiel einen Homerun verzeichnen und die Serie kippte zugunsten der Dodgers. Nach sieben Spielen gewannen die Dodgers schlussendlich mit 4:3 die Meisterschaft. Für Robinson war dies der lang ersehnte Titel, der jedoch einen faden Beigeschmack hatte, da er im wichtigsten siebten Spiel nicht berücksichtigt wurde. Mit dem Titel als „MVP der World Series“ zeichnete ihn die Liga aber trotzdem aus. Acht Jahre hatte es gedauert, ehe Robinson den Weg bis an die Spitze geschaffte hatte und er sich seinen persönlichen Traum realisieren konnte. Ein Jahr später beendete er seine Karriere. [28][29]

6.2.  Pionier oder Prozess? 

Robinson wurde häufig damit konfrontiert, dass er sportlich zwar durchaus dem Niveau der MLB gewachsen war, die Hall of Fame Nominierung in den Augen der Kritiker nicht verdient hätte. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten lässt sich im Baseball der Wert eines Spielers ziemlich exakt feststellen, da selbst Anfang des 20. Jahrhunderts nahezu alles am Spiel festgehalten wurde. Aufgrund der datentechnischen Analyse ist es heute relativ einfach, die sportliche Klasse eines einzelnen Spielers zu ermitteln und ihn anhand der Daten auch mit anderen Spielern zu vergleichen. Selten hört man noch von den sogenannten G.O.A.T-Diskussionen („Greatest of all time“), wie sie doch in anderen Sportarten geläufig sind. Es gibt keine Diskussionen, ob der beste Spieler aller Zeiten nun Ronaldo oder Messi ist, Brady oder Montana, Jordan oder LeBron James. Im Baseball sind sich nahezu alle einig, dass Babe Ruth der beste Spieler aller Zeiten ist und Derek Jeter die Zeit nach der Jahrtausendwende gehörte. Dagegen ist Mike Trout der beste Offensivspieler aller Zeiten. Hierbei wird dann oftmals nochmals untergliedert in Positionen. Auf der Position von Robinson, dem Second Baseman ist man sich einig, dass der beste Spieler, der je diese Position bekleidete hat Rogers Hornsby war. Im Folgenden soll Robinson anhand der Datenanalyse mit eben jenem Hornsby verglichen werden, zudem soll betrachtet werden, ob er auch heute noch mit seinen Statistiken dominieren könnte, indem man ihn mit José Altuve vergleicht. 

6.2.1. Vergleich mit Rogers Hornsby 

Hornsby ist ohne Frage einer der besten Spieler aller Zeiten und seine Liste an  Auszeichnungen und Erfolgen ist beachtlich, so gewann er 1926 mit den St. Louis Cardinals die World Series, wurde zweimal als wertvollster Spieler der Liga ausgezeichnet (in einer Zeit, zu der Gehrig und Ruth spielten), gewann sieben Batting Titles und zweimal die Triple Crown (ein Spieler führt die Liga in drei Statistiken an) und wurde selbstverständlich in die Hall of Fame aufgenommen. Ebenso wie Robinson der zudem einmal als MVP ausgezeichnet wurde, den Rookie of the Year Award und die World Series 1955 gewann. Wenn man sich dann die Karrierestatistiken, betrachtet fällt auf, dass Robinson Hornsby eigentlich nicht das Wasser reichen kann. Denn Hornsby war 23 Jahre lang als Spieler aktiv und spielte bereits mit 19 in der MLB. Seinen 2259 Spielen stehen 1382 von Robinson gegenüber (der 28 Jahre alt war bei seinem Debüt). Wenn man nun das Ganze auf einen 162-Spiele-Durchschnitt kalkuliert, bemerkt man, dass Robinson Hornsby in nahezu keiner Statistik drastisch unterlegen ist. Hornsby kommt zwar auf mehr Hits (210:178), was in mehr sogenannte Scores mündet (22:16 Homeruns, 114:86 RBIs)[30]. Dazu muss gesagt werden, dass Robinson oftmals als erster Schlagmann gelistet war und Hornsby häufig erst dann schlug, als sich Teamkollegen bereits auf einer Base befanden, dies erklärt den hohen RBI Wert. Robinsons größte Stärke war zudem die Athletik, was ihn zu dem vermutlich besten „Base-Dieb“ aller Zeiten machte. So kommt er in der Kalkulation auf durchschnittliche 24 Stolen Bases (Hornsby 6) und wurde dabei genauso oft „erwischt“ wie Hornsby (dreimal pro Saison). Ein Nebenaspekt ist hierbei, dass Robinson marginal höhere Walk-Quoten[31] bei weniger Strikeouts[32]  als Hornsby hat, obwohl dieser einer der gefürchtetsten Schlagmänner aller Zeiten war. Das lässt sich darauf zurückführen, dass viele von Robinsons gegnerischen Pitchern rassistisch veranlagt waren und es bevorzugten, einen Ball zu kassieren indem sie Robinson abwarfen, statt ihm einen Strike anzuhängen um ihn zu „out-striken“[33][34][35]

6.2.2.  Vergleich mit José Altuve 

Robinson steht selbst den größten Baseballern in nichts nach, doch würde er auch heute noch zu den absolut Besten gehören? Dies soll folgender Spielervergleich genauer aufzeigen. Denn auch Altuve gehört seit geraumer Zeit zu den Besten der Liga. So wurde er 2017 MVP, gewann zudem die World Series, dreimal den Batting Title und den Gold Glove. Auch er gilt als sicherer zukünftiger Hall of Famer. Es fällt auf, dass sich im Laufe der Zeit, die Zahlen der Spieler auf dem Mound gesteigert haben, daher hat Altuve mehr Hits, kam aber nicht so oft auf Base wie eben Robinson (93:111 auf 162 Spiele gerechnet). Überraschend ist, dass Altuve mehr Bases gestohlen hat als Robinson. Genauer betrachtet, bemerkt man aber, dass er 94 seiner insgesamt 248 Stolen Bases (Robinson insgesamt 197) im Alter zwischen 24 und 25 erreichen konnte, Robinson stahl die Bases allesamt erst ab 28 Jahren Altuves Werte werden aber in diesem Bereich mit zunehmendem Alter schlechter. Es zeigt einmal mehr, über welch herausragende Athletik Robinson verfügte. Es beweist, dass Robinson selbst im Verlauf der Zeit sich mit jedem Spieler seiner Position statistisch auf einer Höhe befindet und es somit gerechtfertigt war, dass Robinson als Spieler glänzen konnte und nicht als PR-Aktion der MLB benutzt wurde, um das Image der Organisation aufzupolieren.[36][37]

7.  Problematik heute 

Obwohl Robinson ein Pionier der Bürgerrechtsbewegung war und viel zu der afroamerikanischen Gleichstellung beitragen konnte, ist die Gleichberechtigung zwischen Schwarz und Weiß bis heute noch immer nicht eingetreten. Immer wieder hört man von Gewalt weißer Polizisten gegenüber afroamerikanischen Bürgern. Ein Fall der bis heute Aufmerksamkeit erregt, ist der Protest Colin Kaepernicks (ehemaliger Quarterback der San Francisco 49ers). Im Jahr 2016 kniete er bei einem Vorbereitungsspiel während der gesamten Nationalhymne nieder und wollte dadurch auf die Missstände aufmerksam machen, die selbst heute noch in den USA herrschen. Parallel dazu lief der Wahlkampf zu den Präsidentschaftswahlen und für den republikanischen Kandidaten Donald Trump war dies die Gelegenheit seine konservative Wählerschaft weiter aufzuhetzen. Er verdrehte das Ereignis so, dass Kaepernick als aufsässiger Revolutionär dastand, der keinen Respekt vor seinem Land habe. Nachdem Trump schließlich Präsident wurde, nutzte er seinen Draht zu den Teambesitzern (konservativ, reich, weiß wie Trump) und erwirkte, dass der in Mode gekommene Hymnenprotest teamintern verboten wurde. Außerdem bekam Kaepernick nach der Saison keinen neuen Vertrag mehr, trotz entsprechender Leistungen und obwohl er sich im besten Footballalter befand und seinen Zenit noch längst nicht erreicht beziehungsweise überschritten hatte. Im Baseball ist es nicht anders. Positiv zu bewerten ist, dass mittlerweile über 20% der Angestellten in der MLB Frauen oder Personen aus Minderheitsgruppen sind. Jedoch sind diese nur im administrativen Bereich tätig. 28 der 30 Teams haben in ihren Teams weiße Manager (Cheftrainer) und General Manager. Lediglich in Atlanta und Seattle sind, ein Lateinamerikaner sowie ein Afroamerikaner als Manager beschäftigt, obwohl diese zu Gruppen zählen, die insgesamt 36,6% der Spieler ausmacht (28,4% lateinamerikanisch; 8,2% afroamerikanisch). Vieles hängt damit zusammen, dass es in den Vereinigten Staaten weiterhin viele Rassisten gibt.[38]

8.  Fazit und Schlussgedanke 

Jackie Robinson als Botschafter der Rassengleichheit im amerikanischen Profisport. Was im Jahr 1940 in den USA noch undenkbar gewesen wäre, trat am 15. April 1947 ein. Doch es war nur der Anfang und man sieht, dass selbst heutzutage die Problematik noch immer nicht verschwunden ist, besonders in Zeiten in denen US-Politiker den Hass gegen Minderheiten verschärft schüren. Auch Robinson hätte es ohne die Unterstützung eines weißen Teambesitzers wie Branch Rickey nicht geschafft und die Separierung hätte noch Jahre gedauert. Man kann sich auch hier wieder die Frage stellen, was wäre passiert, wenn Robinson der mentalen Belastung zum Opfer gefallen wäre oder er, die in ihn gesteckten sportlichen Erwartungen nicht hätte erfüllen können. Zum Glück war Robinson stark genug und konnte so zu einem Vorreiter in der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung werden. Wenn man heutzutage primär von dem Dreigestirn bestehend aus Rosa Parks, Martin Luther King und Malcolm X spricht, vereinigte Robinson vereinigte die drei Charaktere. Er widersetzte sich im Bus den geltenden Gesetzen (Parks), inspirierte Millionen afroamerikanischer Bürger und gab ihnen Hoffnung (King) und ließ sich auch von Gegenstimmen nicht abbringen (Malcolm X). Zwar wollte er stets nur Baseball spielen und als guter Spieler anerkannt sein, doch genau dies vereinte ihn mit all den Schwarzen, die wie er unterdrückt wurden und sich lediglich nach Normalität sehnten. Da er sich nie dieser Rolle bewusst war, wird er häufig vergessen, wenn es um die Gleichstellung zwischen Schwarz und Weiß ging. Leider ist der Weg noch nicht abgeschlossen, wie sich immer wieder an aktuellen Fällen zeigt. Man darf diese Thematik nicht unterschätzen und argumentieren, dass so etwas lediglich in den USA passieren kann. In der deutschen Geschichte wurden Sportler aus Minderheiten ebenfalls ausgegrenzt und aktuell zeigt der politische Rechtsruck in Europa seine ersten Einflüsse. Dann wären all die Verdienste von Robinson lediglich von kurzfristiger Bedeutung. Doch seine Bemühungen und Erfolge sollten jedoch für die Ewigkeit gemacht sein. 

9.  Quellenangaben und Literaturverzeichnis 

In gedruckter Form:

Davies, Richard O. (2012). Sports in American life: a history. Wiley-Blackwell 

Rampersad, A. (1998). Jackie Robinson – A Biography. New York: Ballantine Books

Aus dem Internet: 

Digitale Quellen: 

  • DVD – Sportfilm, Drama: 42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende, 2013.

10.  Abbildungsverzeichnis 

Abbildungsverzeichnis: Seitenangabe 

Abbildung 1: Robinson und Kennedy3 

Abbildung 2: Robinson in Uniform10

Abbildung 3: Robinson und Rickey bei Vetragsunterzeichnung14

Abbildung 4: Robinson nach Verletzung durch Spikes am Boden15

Abbildung 5: Robinson und Chapman nach dessen verbalen Angriffen17

Abbildung 6: Robinson beim Stehlen einer Base20

Abbildung 7: Rogers Hornsby22

Abbildung 8: José Altuve23

Abbildung 9: Colin Kaepernick während der Nationalhymne24

Abbildungsverzeichnis: Quellenangabe 

Abbildung 1: https://www.washingtonpost.com/news/retropolis/wp/2017/09/24/before-trump-vs-the-nfl-there-was-jackie-robinson-vs-jfk/?utm_term=.fb483ea8a553 (zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)

Abbildung 1: https://www.jackierobinson.org/timeline/ (zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)

Abbildung 2:   https://www.gettyimages.fr/search/2/image?specificpeople=216078&sort=best#license (zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)

Abbildung 3: https://pixshark.com/jackie-robinson-getting-spiked.htm (zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)

Abbildung 4: https://www.si.com/mlb/2015/04/15/jackie-robinson-day-william-nack-si-vault (zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)

Abbildung 5: https://www.autospost.com/cat/jackie-robinson-foundation (zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)

Abbildung 6: https://www.vivaelbirdos.com/2014/8/7/5971805/rogers-hornsby-the-greatest-season-in-cardinals-history (zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)

Abbildung 7: https://www.chron.com/sports/astros/article/As-Jose-Altuve-turns-26-here-are-26-things-to-7397705.php (zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)

Abbildung 8: https://www.theroot.com/nfl-owners-will-be-deposed-asked-to-turn-over-cellphon-1820121101(zuletzt aufgerufen am 02.11.2018)


[1] Vgl. https://www.washingtonpost.com/news/retropolis/wp/2017/09/24/before-trump-vs-the-nfl-there-was-jackie-robinson-vs-jfk/?utm_term=.db1bcf6068db (zuletzt aufgerufen am 28.10.2018)

[2] Vgl. Davies, Richard O. Sports in American life: a history. Wiley-Blackwell (2012) S.162-166

[3]Vgl.  Rampersad, A.: Jackie Robinson – A Biography. New York, Ballantine Books, (1998): S.10-17

[4] Vgl. Rampersad, A. (1998): S.18

[5] Vgl. Rampersad, A. (1998): S. 18-39 

[6] Vgl. Rampersad, A. (1998): S. 40-45

[7] Vgl. https://www.biography.com/people/jackie-robinson-9460813

[8] Vgl. https://www.helles-koepfchen.de/artikel/1427.html

[9] Vgl. http://www.spox.com/de/sport/page-2/1510/Artikel/jackie-robinson-portraet-mlb-baseball-revolution-symbol-buergerrechte.html

[10] Der Schlagdurchschnitt wird prozentual angegeben und man ermittelt ihn aus der Anzahl an Treffern in Relation zu den Pitches, sprich 1 Schlag auf 4 Pitches wären 25% und somit ein Schlagdurchschnitt von .250

[11] Vgl. Rampersad, A. (1998): S. 113-126

[12] Vgl. http://www.spox.com/de/sport/page-2/1510/Artikel/jackie-robinson-portraet-mlb-baseball-revolution-symbol-buergerrechte.html

[13] Vgl. http://www.spox.com/de/sport/page-2/1510/Artikel/jackie-robinson-portraet-mlb-baseball-revolution-symbol-buergerrechte.html

[14] Vgl. Davies, Richard O. (2012): S.172

[15] Vgl. Davies, Richard O. (2012): S.172

[16] Vgl.  https://www.biography.com/people/jackie-robinson-9460813

[17] Vgl. http://www.spox.com/de/sport/page-2/1510/Artikel/jackie-robinson-portraet-mlb-baseball-revolution-symbol-buergerrechte.html

[18] Spielertausch zwischen zwei Teams

[19] Vgl. http://www.spox.com/de/sport/page-2/1510/Artikel/jackie-robinson-portraet-mlb-baseball-revolution-symbol-buergerrechte.html

[20] Rampersad, A; (1998): S.172

[21] Kommt durch einen Schlag auf die erste Base

[22] Vgl. Rampersad, A; (1998): S.172-173 

[23] Vgl. Davies, Richard O. (2012): S.173

[24] Vgl. https://www.si.com/mlb/2015/04/15/jackie-robinson-day-william-nack-si-vault

[25] Vgl. https://www.washingtonpost.com/blogs/therootdc/post/jackie-robinsons-legacy-in-a-changing-america/2013/04/19/863693ac-a92f-11e2-b029-8fb7e977ef71_blog.html?utm_term=.3611ae7f148c

[26] Vgl. http://www.spox.com/de/sport/page-2/1510/Artikel/jackie-robinson-portraet-mlb-baseball-revolution-symbol-buergerrechte.html

[27] https://www.washingtonpost.com/blogs/therootdc/post/jackie-robinsons-legacy-in-a-changing-america/2013/04/19/863693ac-a92f-11e2-b029-8fb7e977ef71_blog.html?noredirect=on&utm_term=.e6fb076ce438

[28] Vgl. http://www.spox.com/de/sport/page-2/1510/Artikel/jackie-robinson-portraet-mlb-baseball-revolution-symbol-buergerrechte.html

[29] Vgl. https://www.theatlantic.com/entertainment/archive/2013/04/the-real-story-of-baseballs-integration-that-you-wont-see-in-i-42-i/274886/

[30] RBI (Run Batted Inning) = Ein Spieler des Teams punktet aufgrund des eigenen Schlags

[31] einen Walk bekommt man, wenn der Pitcher viermal den Ball nicht richtig platziert hat

[32] Strike = Verfehlung eines richtig geworfenen Pitches

[33] drei Strikes führen dazu, dass der Schlagmann in diesem Inning keine Chance mehr hat einen Hit zu verbuchen

[34] Vgl. https://www.baseball-reference.com/players/h/hornsro01.shtml

[35] Vgl. https://www.baseball-reference.com/players/r/robinja02.shtml

[36] Vgl. https://www.baseball-reference.com/players/a/altuvjo01.shtml

[37] Vgl. https://www.baseball-reference.com/players/r/robinja02.shtml

[38] https://sports.vice.com/en_us/article/xyjjkn/how-mlb-stays-white

Veröffentlicht von Leon Göhl

Ich bin Student an der HS Pforzheim und betreibe nebenbei einen Basketball Blog, wie Podcast.

2 Kommentare zu „Jackie Robinson – Pionier der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung

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